Ambigú

Ambigú wurde 2013 in der Alten Kantine Wedding geboren und bekam dort seinen Namen: Im Spanischen ist „el ambigú“ der Ort im Theater, wo gegessen wird – ein Tresen, die Bar, die Kantine. Natürlich steckt auch die Ambiguität in diesem Wort, und damit die vielen Interpretations- und Darstellungsmöglichkeiten, die ein guter Text bietet.

Das Spiel- und Leseformat Ambigú ist eine Entdeckungsreise: Mithilfe von Spielkarten untersuchen wir Theatertexte, prüfen sie auf ihre Bühnentauglichkeit und lassen im Raum eine Ahnung von dem Stück entstehen, wie es auf der Bühne Gestalt annehmen könnte.

Zusätzlich zu den allgemeinen Spielkarten für Lesungen gibt es eine Weiterentwicklung für Kinder und Jugendliche und ein Kartenset für Autor*innen und Übersetzer*innen.

Seit 2022 ist Ambigú im Theater unterm Dach zuhause.

Hier geht es zum Interview mit Franziska Muche und Alexander Schröder: https://plateforme.de/magazin/11815/

Weitere Informationen folgen! Die Website www.ambigu.info wird derzeit überarbeitet.

Nächste Ambigú-Lesung: Eine kleine Schlachtmusik von Denise Despeyroux, deutsch von Franziska Muche, 10. März 2026, 19:00 im Instituto Cervantes Berlin.

Nächste Ambigú-Lesung: 10. März 2026, 19:00, Instituto Cervantes Berlin, in Kooperation mit dem Theater unterm Dach.

Eine kleine Schlachtmusik von Denise Despeyroux
aus dem Spanischen von Franziska Muche

Wir befinden uns im Lockdown. Kein Ende abzusehen. Es gibt viel Zeit, genug Zeit, um sich ein ganz besonderes Kind heranzuziehen. Das denken sich die Eltern von Jonas. Schon im Uterus beschallen sie ihn mit Mozart. Nach der Geburt geht die Förderung des Wunderkindes mit allen Kräften weiter. Wenn der mal nicht genial wird! Jonas wird größer und größer. Die erzieherischen Maßnahmen entfalten ihre volle Wirkung. Allerdings eine ganz andere, als beabsichtigt …

mit Thea Rasche, Henry Morales und Fabian Raabe

Spielleitung und Konzept: Franziska Muche und Alexander Schröder

Im Anschluss Gespräch mit der Autorin und der Übersetzerin.